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Babyschwimmen – eine wertvolle Erfahrung

Babyschwimmen – eine wertvolle Erfahrung

11. Februar 2013

Babyschwimmen wird heutzutage von immer mehr Institutionen angeboten, sei es direkt im Krankenhaus oder in einer privaten Einrichtung, Babyschwimmen ist in aller Munde. Auch wir haben das Babyschwimmen Angebot angenommen und möchten euch nun in diesem Beitrag unsere Erfahrungen vermitteln.

Babyschwimmen – die Vorteile sprechen für sich

Der wohl wichtigste Aspekt beim Babyschwimmen ist, dass das Kind bereits früh den Kontakt mit dem Wasser kennenlernt und so lernt, Ängste abzubauen. Wir hatten durchaus das Gefühl, dass dadurch auch der Umgang mit Wasser hier zu Hause – sei es unter der Dusche oder in der Badewanne – einfacher war. Außerdem entsteht durch den Aufenthalt im Wasser eine gewisse Entspannungshaltung (zumindest war das bei unserer Tochter der Fall, es gab auch Babys, die einen eher verspannten Eindruck machten) und das Kind wird durch das Wasser zur selbstständigen Bewegung animiert. Dies äußerte sich in teilweise ziemlich heftiges Strampeln, doch stets mit einem Lächeln auf den Lippen. Auch die verschiedenen Übungen, die man beim Babyschwimmen mit dem Kind macht, sorgen für reichlich Abwechslung. Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass das Kind hier auch die Gelegenheit hat, den sozialen Umgang mit anderen Babys kennenzulernen.

Babyschwimmen für die ganze Familie

Für mich als Vater war es auch sehr positiv, dass beim Babyschwimmen beide Elternteile dabei sein konnten. Das war aus unserer Sicht auch dringend notwendig, denn spätestens, wenn es nach dem Babyschwimmen unter die Dusche geht, zeigt sich der große Vorteil, wenn man zu zweit ist: Während z.B. der Vater bereits etwas früher duschen geht, kann die Mutter mit dem Kind noch im Becken bleiben. Anschließend geht die Mutter mit dem Kind duschen und übergibt dann das Kind an den Vater, der sich in der Zwischenzeit bereits umziehen konnte. Dies erspart eine Menge Stress, denn sich selbst und das Kind mehr oder weniger gleichzeitig anzuziehen, ist keine einfache Angelegenheit ;-).

Weniger positive Erfahrungen und Fazit

Es gab eigentlich beim Babyschwimmen für unsere Tochter nur eine negative Erfahrung, das war das Tauchen. Hier hatten wir das Gefühl, dass diese Erfahrung für unsere Kleine noch etwas zu früh kam, denn sie äußerte Ihren Missmut mehr als deutlich. Andere Babys wiedrum schienen damit weniger Probleme zu haben.
Leider mussten wir aber nach dem dritten Mal das Babyschwimmen abbrechen, und zwar es folgendem Grund: Wir mussten bei unserer Tochter nach jeder Babyschwimmen Sitzung eine teilweise recht heftige Rötung der Haut feststellen. Dies kann nur auf den Chlorgehalt des Wassers zurückzuführen sein, denn eine solche Rötung konnten wir bei „normalem“ Wasser nicht beobachten. Da wir noch nicht ausschließen können, dass bei unserer Tochter (aufgrund erblicher Vorbelastung) noch eine Neurodermitis entsteht, sind wir lieber auf Nummer sicher gegangen.

Dennoch hatten wir alle bis zu dem Zeitpunkt viel Spaß beim Babyschwimmen und können es daher durchaus weiterempfehlen. Es bleibt aber festzuhalten, dass die Reaktionen der Kinder auf das Babyschwimmen recht unterschiedlich ausgefallen sind. Daher muss wohl wirklich jede Familie ihre eigenen Erfahrungen damit machen.

Wir würden uns freuen, wenn ihr uns an dieser Stelle eure Eindrücke schreibt und daran teilhaben lasst!