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Buchvorstellung: „Oje, ich wachse!“

Buchvorstellung: „Oje, ich wachse!“

Oje, ich wachse!“ ist ein Buch, zu dem die Meinungen weit auseinandergehen. Von „super“ bis „schrecklich“ ist alles dabei. Nachdem unsere Hebamme uns „Oje, ich wachse!“ empfohlen hatte, haben wir es uns gekauft. In diesem Artikel schreiben wir euch unsere Meinung dazu.

Worum geht es bei „Oje, ich wachse!“?

„Oje ich wachse!“ gibt es in zwei Versionen und beschreibt die Entwicklung des Babys in den ersten 14 bzw. 20 Monaten (wir haben die Version mit 20 Monaten).

Dabei wird besonders detailliert beschrieben, wie sich das Baby im jeweiligen Monat bzw. in der jeweiligen Woche verhält. Wenn man also ein bestimmtes Verhalten bei seinem Kind feststellt, kann man nachlesen, ob das „normal“ ist. Außerdem kann man so auch „vorlesen“ und schon erfahren, wie die Entwicklung des Babys weitergeht.

Warum gibt es so eine Diskussion zu „Oje, ich wachse!“?

Man muss nur mal bei Amazon „Oje, ich wachse!“ suchen und schon wisst ihr, wovon wir sprechen. Vor allem wird dabei bemängelt, dass Babys in dem Buch oft als übertrieben schrecklich dargestellt werden und auch die beschriebenen Reaktionen der Mütter den Eindruck vermitteln, dass sie kurz vor einem Nervenzusammenbruch stehen würden. Diese Kritik an „Oje, ich wachse!“ ist nicht von der Hand zu weisen und stimmt auch in größten Teilen. Jedoch haben wir dies nie wirklich als störend empfunden, da aus unserer Sicht die Vorteile überwiegen.

Warum ist „Oje, ich wachse!“ aus unserer Sicht empfehlenswert?

Wir haben recht schnell bemerkt, dass die in „Oje, ich wachse!“ aufgeführten Entwicklungssprünge, allesamt auf unsere Tochter zu trafen. Das vermittelte uns schon den Eindruck, dass die Autoren wissen, wovon sie schreiben.

Wir erhielten dadurch eine auf jeden Fall eine gewisse Bestätigung und es gab uns auch Sicherheit. Wenn unser Kind grade in einer schwierigen Phase war, konnten wir in „Oje, ich wachse!“ nachlesen, ob das normal ist. Es wird im Buch auch darauf hingewiesen, dass Kinder verschieden sind und man nicht unbedingt alles 1:1 auf sein eigenes Kind zu übertragen.

Für alle Eltern, die nicht zu sehr zwischen den Zeilen lesen und jede Aussage auf die Goldwaage legen, ist „Oje, ich wachse!“ auf jeden Fall eine angenehme Unterstützung!