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Hornzipfel behandeln und beseitigen

Hornzipfel behandeln und beseitigen

14. März 2014
Nach Hornzipfeln geht es aufwärts

Es gibt Dinge, über die man nicht so gerne spricht, und immer wenn es um Krankheiten und vermeintliche Krankheiten im Intimbereich geht, dann schweigen die meisten Menschen aus Scham und vertrauen sich auch eher selten einem Arzt an. Das gilt auch für Hornzipfel oder Hornzipfelchen, eine Hautirritation, die zwar nicht zu den Krankheiten zählt, die aber für viele Männer zu einer großen Belastung wird und das besonders dann, wenn es um die schönste Nebensache der Welt geht.

Was ist ein Hornzipfelchen?

Irgendwie klingt der Name Hornzipfelchen niedlich, aber das, was sich hinter diesem Wort verbirgt, macht 10% bis 20% der Männer in Deutschland große Sorgen. Hirsuties papillaris coronae glandis nennt der Arzt die Hornzipfel, und gemeint sind kleine warzenähnliche Punkte oder weißliche Hautläppchen, die sich rund um den Eichelkranz, aber auch auf der Vorhaut und auf der Eichel selbst bilden können. Das klingt auf den ersten Blick nicht gut, es ist auf den zweiten Blick aber vollkommen harmlos. Hornzipfel gehören nicht zu den Geschlechtskrankheiten, sie sind nicht ansteckend und es hat auch nichts mit mangelnder Hygiene zu tun, wenn sich Hornzipfel bilden. Aber es sieht nun einmal nicht gut aus, wenn sich auf dem Penis kleine weiße oder rötliche Warzen bilden. Da Hornzipfel in der Regel bei Männern in der Pubertät auftreten, also in einer Zeit, in der Selbstbewusstsein nicht unbedingt zu den Charaktermerkmalen gehört, ist es besonders schwer, diese Hautirritationen zu akzeptieren. Viele Männer wollen Hornzipfel nicht einfach so hinnehmen, sie suchen nach einer Möglichkeit, um ihre Hornzipfelchen behandeln zu lassen.

Können Hornzipfel erfolgreich behandelt werden? Nach Hornzipfeln geht es aufwärts

Wenn der Arzt die Diagnose Hornzipfel gestellt hat, dann stellt sich die Frage, wie diese Zipfelchen behandelt werden. Da Hornzipfel nicht ansteckend sind und weder schmerzen noch jucken, besteht normalerweise kein medizinischer Grund, sie zu behandeln, aber Männer, die Hornzipfel haben, wollen das nicht so einfach hinnehmen. Die Entfernung von Hornzipfeln ist unter anderem mit einem Laser möglich, aber da es sich dabei nicht um einen medizinisch notwendigen, sondern um einen Eingriff kosmetischer Natur handelt, bezahlen die gesetzlichen Krankenkassen diese Behandlung nicht. Eine andere Option ist die sogenannte Elektrokauterisation, eine Behandlung, bei der Wechselstrom in einer hohen Frequenz durch den Körper geführt wird. Auf diese Weise können die Hornzipfelchen entfernt werden. Sind die Hornzipfel aber klein, dann sollte nach Ansicht von Medizinern von einer Laserbehandlung abgesehen werden, denn diese Behandlung kann letztendlich mehr schaden als wirklich nützen, da sich Narbengewebe bilden kann. Wenn sich die Hornzipfel aber durch Wärme oder einen ständigen Reiz zum Beispiel durch eine zu eng anliegende Unterhose entzünden und in der Folge auch schmerzen, dann besteht eine medizinische Indikation, die Hornzipfel zu entfernen. Keine gute Idee ist es, die Hornzipfel mit einem herkömmlichen Mittel gegen Warzen selbst zu behandeln, denn das kann böse Folgen für die empfindliche Haut an dieser Stelle haben.

Fazit

Es gibt Dinge, die können aus medizinischer Sicht nicht plausibel erklärt werden können, die aber so harmlos sind, dass man mit ihnen ohne Probleme leben kann. Hornzipfelchen gehören dazu, aber Männer, die sich durch diese Zipfel am Penis gestört fühlen, sollten einen Arzt aufsuchen.