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Kreative Kinder

Ein Kind besitzt je nach Alter und Veranlagung unterschiedlich ausgebildete Vorlieben. Was aber die meisten Kinder eint, ist eine ungezwungene Kreativität. Nicht umsonst werden in Kinderhänden aus herkömmlichen Gegenständen herrliche Spielzeuge. Es ist der uneingeschränkte und ungefilterte Blick des Kindes auf die Welt. Sicherlich ein naiver Blick, der die Aufmerksamkeit der Eltern verlangt, um das Kind vor Erfahrungen zu schützen, die es noch nicht machen muss. Gleichzeitig sollte dieser naive und kreative Blick auf die Welt bewahrt werden, denn aus ihm entspringt die Freude am Leben, die Freude an der Welt, so wie sie sich in aller Schönheit zeigen kann.

Doch wie kann Kreativität geweckt und bewahrt werden?

Der erste Teil ist einfach. Die Kreativität eines Kindes muss nicht geweckt werden, sie ist immer da. Das Problem besteht vielmehr oft in einer Umgebung, die Kreativität nur in geringem Maße zulässt. Meist ist es so, dass bei Kindern eines gewissen Alters die Kreativität „wieder“ geweckt werden muss. Dabei stellt sich die oft im Raum stehende Frage, ob moderne Spielzeuge oder Kommunikationsmittel die Fantasie beziehungsweise die Kreativität des Kindes nicht beeinträchtigen. Die Antwort auf diese Frage wie auch auf Fragen aus anderen Lebensbereichen findet sich bei einem Schweizer Arzt aus dem ausgehenden Mittelalter. Philippus Theophrastus Aureolus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus, lebte und wirkte von 1493 bis 1541 in der Schweiz und Süddeutschland. Von Ihm stammt der Ausspruch: „Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis machts, dass ein Ding kein Gift sei“.

Kreativ mit Hand und Verstand

Diese Weisheit bezieht sich ohne Frage auch auf Produkte, die die kindliche Kreativität in der Form einschränken, dass ihr kein Platz zur Entfaltung gegeben wird. Wenn das Kind bei der Nutzung eines Spieles nichts mehr selbst erschaffen kann, weil schlicht alles vorgegeben ist, was bleibt da der Kreativität zu tun?

Natürlich sind moderne Spielzeuge und Kommunikationsmittel ein nicht wegzudenkender Bestandteil des heutigen Lebens und deren Handhabung Teil unserer Welt. Doch in gleichem Maße muss die Fantasie ihren Platz einnehmen. Dies kann beispielsweise in der Form geschehen, dass wieder mehr gebastelt wird. Mit Leim, Schere, Papier und Farben umzugehen, ist einfach herrlich und fordert gleichzeitig die Kreativität wie ebenso die Motorik. Anlässe dazu gibt es genug, und wenn kein Anlass besteht, dann eben einfach so.

Gerade jetzt, wenn in wenigen Wochen wieder das Weihnachtsfest vor der Tür steht, kann dies ein guter Grund sein, persönliche Weihnachtskarten mit den Kindern zu basteln. Dabei wird nicht nur die kindliche Kreativität gefördert, sondern ein Weihnachtsgruß an liebe Verwandte und gute Freunde hergestellt, der weit mehr ist als ein mehr oder weniger formelles „alles Gute zum Weihnachtsfeste“. Es sind wirklich persönliche Grüße, die einfach schon deshalb in Erinnerung bleiben, weil sie als Karte aus Papier oder Karton aufbewahrt werden können und nicht in einem Datenspeicher verschwinden und kurz darauf gelöscht werden. Wer übrigens persönlich gestaltete Weihnachtskarten in größerem Umfang benötigt, sollte sich einmal auf www.weihnachtskarten-druck.com umsehen.