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Schöne Grabsteine müssen kein Vermögen kosten

schöne Grabsteine sind sehr wichtig

Wenn ein Mensch stirbt, dann müssen die Angehörigen viele Formalitäten erledigen und Entscheidungen treffen. Neben der Auswahl des Sarges muss ein Platz auf dem Friedhof ausgesucht werden und die Angehörigen müssen sich auch mit der Frage auseinandersetzen, ob es einen Grabstein geben wird oder nicht. Ein Grab ist für die meisten Hinterbliebenen der Ort, an dem sie trauern können, aber erst ein Grabstein macht das Grab zu einem persönlichen Ort. Was aber ist bei der Wahl eines Grabsteins wichtig?

Wann wird es Zeit für einen Grabstein?

Wenn die Beerdigung vorbei ist, dann dauert es noch eine Weile, bis auch ein Grabstein gesetzt werden kann. Nach der Beisetzung wird das Grab zunächst einmal mit Erde geschlossen und eingeebnet. Da sich das Grab aber mit der Zeit setzt und die Erde immer weiter absinkt, müssen die Mitarbeiter des Friedhofs das Grab immer wieder auffüllen, und bis das Grab die notwendige Dichte an Erde hat, können bis zu drei Monate vergehen. Erst wenn die Auffüllarbeiten komplett abgeschlossen sind, dann kann auch ein Grabstein gesetzt werden. Allerdings können die Angehörigen nicht einfach von heute auf morgen einen Steinmetz beauftragen, den Grabstein am Kopfende des Grabes zu setzen, es muss zuvor eine Genehmigung bei der Verwaltung des Friedhofs eingeholt werden. In der Regel dauert die Bewilligung zwischen zwei und sechs Wochen, aber im Winter kann die Grabsteinsetzung etwas länger dauern, wenn der Boden gefroren ist. Hier muss oftmals bis zum Frühling oder Frühsommer gewartet werden. Ist die Genehmigung erteilt, dann kommt es nur noch auf die Auswahl des passenden Grabsteins an.

Die Auswahl ist groß schöne Grabsteine sind sehr wichtig

Die Grabsteine Kosten richten sich zum einen nach dem Material aus dem Grabstein gefertigt wurde, und zum anderen an der Gestaltung. Die Auswahl ist groß und jeder Grabstein ist individuell, keiner gleicht dem anderen. Marmor und Granit sind die häufig genutzten Materialien, wenn es um einen Grabstein geht. Wie der Grabstein aussehen soll, entscheiden die Angehörigen, aber es ist nicht alles erlaubt. Jeder Friedhof hat bestimmte Vorgaben, was Größe, Form und auch Gestaltung des Grabsteins angeht. Diese Vorschriften stammen noch aus dem 20. Jahrhundert und sollten verhindern, dass es auf dem Friedhof soziale Unterschiede gibt. In der damaligen Zeit wollten vor allem wohlhabende Familien prunkvolle Gräber, um auf ihren sozialen Status aufmerksam zu machen. Da vor dem Tod aber alle Menschen gleich sind, verboten die Friedhofsverwaltungen allzu prunkvolle Grabsteine. Wer sich heute für einen Naturstein entscheidet, zahlt ein wenig mehr als für einen Kunststein. Die Gravur, in der Regel der Name des Verstorbenen sowie das Geburts- und das Sterbedatum, sind bei vielen Steinmetzen im Preis bereits enthalten. Wenn vielleicht noch eine Lebensweisheit oder ein Spruch eingefügt werden soll, dann kostet ein Buchstabe ca. fünf Euro, eine von Hand gehauene Schrift kostet ca. zehn Euro und Buchstaben aus Metall werden mit ca. zwölf Euro pro Buchstabe berechnet.

Fazit

Ein Grabstein ist eine Erinnerung an einen Verstorbenen und gleichzeitig ein Hinweis darauf, dass derjenige, der unter dem Grabstein seine letzte Ruhe gefunden hat, nicht vergessen wird.

6 Kommentare

  1. So eine Beerdigung ist ganz schön teuer. Man ist zwar in solch einem Augenblick nicht in der Stimmung und sagt meistens zu allem ja, aber man sollte hier wirklich auf die Kosten achten. Die können ins Uferlose gehen.

  2. Das stimmt wohl, aber ich finde für eine Bestattung kann man ruhig was mehr ausgeben. Es ist ja quasi für die Verabschiedung eines geliebten Menschen.

  3. Supper, für die Beerdigung… wir haben damals sehr viel für den Grabstein meines Vaters bezahlt.

  4. Als unser Opa im letzten Jahr vertorben ist hat uns das ganz schön getroffen. Er war eigendlich immer fit und dann ging es ganz schnell. Niemand hatte an eine Beerdigung gedacht und die Kosten überraschten uns dann doch. Mehrere tausend Euro. Wie sich dann aber herausstellte hatte unser Opa in weiser voraussicht ein Sparkonto für eben diesen Fall abgeschlossen. So konnte die Beerdingung fast komplett von dem Geld bezahlt werden und wir mussten nur noch einen verhätnismässig kleinen Betrag beisteuern. Auch wenn es ein trauriger Anlass war, so war die Beerdigung doch schön und ein würdiger Abschied. 🙂

  5. meine oma ist schon seit einiges jahren tot. und mein opa auch vor ein paar jahren. er stand immer hinter mir und ist knapp 90 geworden. er hat so viel erreicht und die beerdigung war sehr traurig. es ist immer wieder schlimm zu sehen dass uns menschen verlassen die einem am herz liegen..

  6. Ich habe gehört, je mehr Buchstabel man hat, desto wird es mehr kosten. Ich weiß nicht was wir dafür leisten kann, aber würde ich gerne für meine Mama machen. Danke für die Information, es war sehr gründlich gegeben.

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