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Wenn wir das Internet nicht hätten

Für meine Frau und mich ist es selbstverständlich, bei kniffeligen Fragen das Internet zu befragen. Besonders wenn es um unsere beiden Mädels geht, ist das Netz eine große Hilfe, denn schließlich ist Eltern sein kein Lehrberuf und viele Fragen verlangen nach Antworten. Man will schließlich alles richtig machen, wenn es um den Nachwuchs geht. In diesem Zusammenhang hab ich mich schon oft gefragt, wie wurde das eigentlich früher gehandhabt, als es das allwissende Netz noch nicht gab?

Oma fragen

Was haben Eltern früher gemacht, wenn das Baby anhaltend schrie? Sind sie panisch geworden und gleich zum Kinderarzt gerannt? Ich glaube eher nicht, sie haben einfach die Oma gefragt, denn sie hatte schließlich Erfahrung mit kleinen Kindern und wusste, was zu tun ist. Nur ganz so einfach stell ich mir das mit der Oma auch nicht vor, denn es ist immerhin ein paar Jährchen her, als die Oma kleine Kinder hatte, und vieles ist heute einfach überholt. So ist zum Beispiel die Ansicht der Oma: Kinder müssen schreien, denn das kräftigt die Lungen, etwas überholt. Ich hab ehrlich gesagt, wie viele andere Väter auch, nicht den Nerv, unsere Kleine lange schreien zu lassen. Nicht nur bei solchen Fragen ist das Internet mit seinen unendlichen vielen Baby-Informationsportalen die deutlich bessere Lösung, denn auf diesen Seiten schreiben Väter und Mütter, die nicht vor 50 Jahren ein Kind geboren haben. Wir haben auf jeden Fall viele tolle Tipps und Informationen bekommen und das nicht nur für den Fall, wenn unsere Kleine einmal wieder schreit. Besonders beim ersten Kind war ich zumindest ein bisschen überfordert und wollte alles richtig machen. Dass dies nicht klappt, versteht sich von selbst, aber ich hab im Netz eine Menge gelernt, das jetzt auch unserer Kleinen zugutekommt.

Wann, wo, was

Kinder sind nie standarisiert, aber viele vermeintliche Experten tun einfach so und sagen, ab wann ein Kind zum ersten Mal den Kopf heben sollte, und was nicht in Ordnung ist, wenn das zu diesem Zeitpunkt immer noch nicht so richtig funktioniert. Unerfahrene Eltern kommen bei diesen Aussagen, wann ein Kind was können muss, schnell an ihre Grenzen und vermuten das Allerschlimmste. Keine Panik, wenn die Kleinen nicht pünktlich mit dem zweiten Monatsgeburtstag den Kopf nach oben bringen können, bei manchen dauert es eben etwas länger. Das Gleiche gilt für die ersten Schritte und auch für die ersten Worte. Im Internet tauschen Eltern sich aus und das ist sehr hilfreich, denn jeder hat ganz eigene Erfahrungen gemacht, und bei vielen Dingen haben wir erleichtert gesagt: Siehst du, genau wie bei unserer Süßen. Als mittlerweile zweifacher Papa kann ich unerfahrenen Vätern (und auch Müttern) das Netz nur empfehlen, wenn es um Fragen rund ums Baby geht.

Fazit

Im Netz gibt es Tipps und tolle Ratschläge, interessante Ansichten und vieles, was Eltern selbst erlebt haben. Für uns ist das Internet eine unerschöpfliche Quelle, die so vieles im Alltag mit kleinen Kindern einfacher und auch entspannter macht!

3 Kommentare

  1. Ich schaue bei Problemen auch immer gerne im netz nach und bin oft noch verunsicherter als vorher. Deshalb frage ich auch immer wieder meine Mama oder gehe gleich zum Kinderarzt.
    Übrigens schöner Blog 🙂
    lg Vicky

  2. Du hast ganz Recht, das Internet ist extrem hilfreich in vielen Dingen, auch wenn man natürlich nicht Alles dort findet. Sämtliche Fragen zu medizinischen Dingen, zum Mietrecht, zu Filmen, Bücher und was weiss ich stelle ich immer zuerst im Internet. Wenn sich überlegt, wie man früher zu denselben Informationen gekommen ist, wird einem doch klar, was für einen enormer Vorteil das Web doch bietet. Wenn ich einen einzigen Tag keinen Internetzugang habe, weil irgendwas streikt, sitze ich ganz blöd da.

  3. Das Internet kann man gar nicht mehr wegdenken, es verändert nicht nur unsere Informationswege sondern schafft sehr große Chancen und fantastischen neue Möglichkeiten, dies im Beruf und fürs Privatleben. Hier ist es naürlich entscheidend der Umgang mit dem Internet, denn jeder von uns trägt die Verantwortung, dass wir in der neuen Vielfalt nicht die Orientierung verlieren.

    Das Internet kann man sich nicht mehr wegdenken, das geht es einfach nicht!

    LG

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