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Wickel bei Erkältungen – eine gute Alternative

Wickel bei Erkältungen – eine gute Alternative

4. November 2013
Wickel bei Erkältungen

Immer wenn Kinder krank werden, dann suchen die Eltern nach den besten und effektivsten Möglichkeiten, um den Kleinen zu helfen. Besonders kleine Kinder und Babys sind häufig erkältet und fiebern schnell, da ihr Immunsystem noch nicht ausgereift ist. Nicht immer sind chemische Mittel die richtige Lösung, und Kinderärzte raten bei kleinen Kindern von Antibiotika ab. Vielfach reichen alte aber bewährte Hausmittel, die die Oma schon kannte, wie zum Beispiel die sehr wirkungsvollen Wickel.

Besser als jede Tablette

Husten, Schnupfen, Fieber und Halsschmerzen sind für einen erwachsenen Menschen schon nicht leicht zu ertragen, für kleine Kinder, die ihre Beschwerden noch nicht lokalisieren können, kann eine Erkältung zur Qual werden. Wickel sind eine hervorragende Hilfe, denn dieses alte Hausmittel lindert nicht nur Schmerzen, es senkt auch das Fieber und lässt die Erkältung auf natürliche Art und Weise abklingen. Die klassischen Wickel bestehen aus Leinen oder Baumwolle, man kann sie kaufen, aber wenn gerade nichts anderes zur Hand ist, dann ist auch ein Geschirrtuch ein effektiver Wickel. Jeder Wickel kann entweder kalt oder heiß zum Einsatz kommen, je nachdem, bei welchen Beschwerden er helfen soll. Wickel können mit Kräutern oder ätherischen Ölen beträufelt werden, aber auch gestampfte Kartoffeln, Quark, unterschiedliche Salben und Zitronensaft können auf einem Wickel ihre heilende Wirkung entfalten. Mehr zum Thema Wickel gibt es im Internet, zum Beispiel unter http://www.ng-versand.com/Wickel:::47.html. Ob um den Hals, auf der Brust oder auch als Wadenwickel, es gibt viele Möglichkeiten, wo Wickel angewendet werden können. Für Kinder sind Wickel optimal, denn die meisten Kinder möchten keine Tabletten nehmen.

Wickel helfen und lindern Wickel bei Erkältungen

Vor allem kleine Kinder bekommen schnell hohes Fieber. Wer nicht zum fiebersenkenden Zäpfchen greifen will, der kann das Fieber mit einem kalten Wadenwickel schnell nach unten drücken. Der erste Wickel wird in kaltes Wasser getaucht und gut ausgedrückt, um die Waden gelegt und dann mit einem zweiten Wickel abgedeckt. Die Beine mit einer Decke warmhalten und die Wickel alle zehn Minuten erneuern, nach kurzer Zeit ist das Fieber gesunken. Auch bei Halsschmerzen sind kalte Wickel die beste Medizin, denn sie lindern die Halsschmerzen, die Schluckbeschwerden und sie lassen auch die von der Erkältung geschwollenen Lymphdrüsen am Hals wieder abschwellen. Sehr effektiv auf dem Wickel sind Quark, Essig und auch Zitronensaft, denn sie lindern nicht nur, auch Entzündungen klingen dann schneller ab. Ein warmer Wickel auf der Brust befreit die Atemwege und erleichtert das Abhusten. Die Wärme beruhigt aber nicht nur die Bronchien und löst den Schleim, die Wickel fördern auch die Durchblutung. Bei einem warmen Wickel, der nicht wärmer als 40° Grad sein sollte, können zerdrückte Kartoffeln und ätherische Öle zum Einsatz kommen, aber auch warmes Wasser ist bei Erkältungen eine große Hilfe.

Fazit

Bei Kindern sind Tabletten nicht immer die beste Wahl, in vielen Fällen helfen Wickel sehr effektiv. Sollte das Fieber aber auch nach kalten Wadenwickeln nicht sinken oder der Husten nach einem warmen Brustwickel nicht verschwinden, dann sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden.