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Zufüttern – unsere Erfahrungen

Zufüttern – unsere Erfahrungen

Zufüttern kann mehrere Bedeutungen haben. So umschreibt es sowohl das Zufüttern von Pulvermilch aus der Packung neben dem Stillen als auch das Zufüttern von Breikost neben der Muttermilch (bzw. Flaschenmilch).

Wann mit dem Zufüttern beginnen?

Mit dem Zufüttern sollte nach allgemeinen Empfehlungen zwischen dem fünften und siebten Monat begonnen werden. Bei uns war es so, dass unsere Tochter uns von sich aus zu verstehen gegeben hat, wann sie auch andere Nahrung probieren wollte. Das äußerte sich so: Wir sitzen am Tisch und essen und einer hat sie auf dem Schoß. Mit der Zeit wurde ihr Interesse der Nahrung gegenüber immer größer. Irgendwann begann sie dann sogar, die Gabel mit dem Essen drauf auf ihrem Weg vom Teller in den Mund zu verfolgen (klappte auch bei Gläsern bzw. Getränken).

Spätestens dann war uns bewusst, unsere Tochter gibt sich nicht länger nur mit Milch zu frieden. Das Zufüttern begann.

Was soll man den zufüttern?

Beginnen sollte man beim Zufüttern natürlich ganz klassisch mit Breikost, auch wenn das nicht selten in einer riesigen Sauerei endete. Es gibt zahlreiche Geschmacksrichtungen, sodass eigentlich für jeden etwas dabei sein sollte. Bei uns war z.B. Pastinake und Kartoffel sehr beliebt. Eine nicht so angenehme Erfahrung brachte das Zufüttern auch mit sich: Wer noch nie warmes, püriertes Hähnchenfleisch gerochen hat, sollte es auch nicht unbedingt ausprobieren :-).

Aber auch mit dem Zufüttern von Breikost hat sie sich nur eine Zeit lang zufrieden gezeigt. Also haben wir beschlossen, ihr vorsichtig auch andere Geschmackserfahrungen zu vermitteln.
So isst sie momentan auch schon zerdrücktes Obst, Brötchen und lutscht an verschiedenen Gemüsesorten wie Gurke oder Karotte.
Verzichten sollte man aber zu Beginn z.B. auf das Zufüttern von Gewürzen (vor allem auch Salz), Kuhmilch und Honig. Die Liste kann man sicherlich noch fortführen, im Zweifelsfall kann der Kinderarzt beraten.

Unser Fazit zum Zufüttern „fester“ Nahrung

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass das Kind ruhig (fast) alles probieren sollte, was es möchte, damit kein Neidgefühl aufkommt, das Kind das Gefühl hat „dabei“ zu sein (am Tisch) und es schon viele Geschmackserlebnisse vermittelt bekommt. Außerdem möchten wir unserem Kind später nicht bestimmte Lebensmittel verbieten, da es sonst zu einem dieser Kinder wird, die sich dann z.B. bei Freunden damit vollstopfen.